Auf einen Blick
Auf einen Blick
Manner – Eine süsse Vision
Josef Manner & Comp AG ist Spezialist für süße Köstlichkeiten: Waffeln, Dragees und Schaumzuckerwaren. Seit der Gründung befindet sich das Unternehmen bis heute zum Großteil in Familienbesitz und blickt auf eine lange Tradition zurück. Unsere beliebten Süßwaren exportieren wir heute in mehr als 50 Länder innerhalb und außerhalb Europas.
Über 135 Jahre österreichische Süßwarentradition
Seit Generationen stehen bei Manner bewährte Rezepturen, sorgfältige Herstellung und unverwechselbarer Geschmack im Mittelpunkt.
Unsere Manner Waffeln werden nach definierten Qualitätskriterien gefertigt, um den charakteristischen Geschmack und die knusprige Konsistenz zu bewahren.
Unsere Produktion in Wien und Wolkersdorf
An den zwei Standorten, dem Stammwerk in Wien im 17. Bezirk und dem Zweigwerk Wolkersdorf in Niederösterreich, sind etwa 850 MitarbeiterInnen beschäftigt. Hier werden die Produkte der Marken Manner, Casali, Napoli, Ildefonso und Victor Schmidt produziert. Im Geschäftsjahr 2024 betrug der Umsatz der Josef Manner & Comp AG 288,4 Millionen Euro.
1889
Josef Manner I. – Pionier und Kaufmann
Josef Manner eröffnete 1889 in Wien ein Geschäft für Schokolade und Feigenkaffee. Sein Ziel: bessere Qualität zu fairen Preisen. Sein Motto: „Jedes Kind, das einen Kreuzer ausgibt, soll nicht nur naschen, sondern auch ein wertvolles Nahrungsmittel erhalten.“
1890
Josef I. wird zum Schokoladenhersteller
Da seine Lieferanten nicht die gewünschte Qualität lieferten, entschied sich Josef Manner, Schokolade selbst herzustellen. Mit 25 Jahren kaufte er 1890 eine kleine Schokoladenfabrik in Wien und wurde Inhaber der „Chocoladenfabrik Josef Manner“.
1890
„Chocolade für alle“
„Chocolade für alle“ war Josef Manners Devise. Wegen des Erfolgs expandierte er 1890, verkaufte Laden und Fabrik und zog in die Hernalser Kulmgasse. Bis 1897 leitete er dort als Schokoladenfabrikant bereits 100 Mitarbeiter. Die „Schutzmarke Stephansdom“ erinnert bis heute an die Ursprünge.
1898
Neapolitaner Schnitte No. 239
Die Manner-Schnitte, heute eine Ikone, erschien 1898 erstmals als „Neapolitaner Schnitte No. 239“. Der Name verweist auf die Haselnüsse aus der Region Neapel, die mediterrane Sehnsüchte weckten. Bis heute hat sich die Packungsgröße nicht verändert.
1900
Manner- Riedl
Josef Manner holte früh einen Partner ins Geschäft: 1893 trat Buchhalter Alfred Teller ein, verkaufte aber 1900 seinen Anteil an Johann Riedl. Damit begann die bis heute bestehende Zusammenarbeit der Familien Manner und Riedl.
1904
Führendes Süßwaren Unternehmen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie
Unter Josef Manner und Johann Riedl wuchs das Unternehmen stetig. 1904 begann der Ausbau der Hernalser Fabrik, der bis 1913 andauerte. Die Produktion lief oft parallel zur Baustelle, da die Nachfrage schneller wuchs als die Räumlichkeiten.
1913
Manner wird zur Aktiengesellschaft
Nach dem Ausbau der Fabrik und der Anschaffung moderner Maschinen wurde Manner Marktführer in der Donaumonarchie. Am 23. Oktober 1913 folgte der Börsengang zur „Josef Manner & Comp AG“. Mit 3000 Mitarbeitern und modernster Produktion führten Josef Manner und Johann Riedl das Unternehmen.
1947
Vom Wirtschaftswunder ins Designzeitalter
Firmengründer Josef Manner verstarb 1947 und erlebte den wirtschaftlichen Aufschwung nicht mehr. In den 1960er-Jahren gelang Manner der Sprung ins Technologie-Zeitalter mit der Einführung der aromasicheren Doppel-Aluminiumverpackung samt rotem Aufreißfaden – heute ein österreichischer Designklassiker.
1964
Manner war wieder ganz vorn
Mit der neuen Verpackung wurde die Manner-Schnitte im Tempo des Jet-Zeitalters zum erfolgreichsten und größten Artikel im gesamten Sortiment. Bereits 1964 konnte das Haus Manner einen neuen Meilenstein setzen: Erstmals seit 1914 wurde der zu Ende der Donaumonarchie erreichte Rekordumsatz überschritten.
1970
Markenerwerb Casali & Napoli durch Fusion
1970 fusionierte Manner mit Napoli, Ragendorfer & Co., dem zweitgrößten österreichischen Süßwarenhersteller. Durch die Marken Casali und Napoli wuchs das Sortiment um beliebte Klassiker wie Casali Schoko-Bananen und Napoli Dragee Keksi.
2000
Markenerwerb “Victor Schmidt”
2000 feierte schließlich auch die Firma Victor Schmidt & Söhne GmbH mit den Marken „Ildefonso“ und „Victor Schmidt Austria Mozartkugeln“ ihren Einstand in der Manner Großfamilie.
Manner Qualität, die man schmeckt
Was macht den unverwechselbaren Geschmack unserer Manner Waffeln aus? Ausgewählte Zutaten, bewährte Rezepturen und sorgfältige Herstellung. Die Haselnüsse sorgen für den charakteristisch nussigen Geschmack. Den für unsere Produkte benötigten Kakao beziehen wir zu FAIRTRADE-Bedingungen. Zertifizierte Rohstoffe können im Rahmen des Mengenausgleichs durch nicht zertifizierte Rohstoffe ersetzt oder mit diesen vermischt werden. Entscheidend ist dabei, dass die eingekaufte FAIRTRADE-Menge der für die jeweiligen Produkte benötigten Menge entspricht. Die Kakaobohnen rösten wir selbst in Wien. Wenn du uns einmal besuchst, kannst du den Duft rund um die Manner-Fabrik vielleicht sogar selbst erleben.
Bewährte Rezeptur seit Generationen
Die Manner Schnitte steht seit Generationen für ihren charakteristischen Geschmack und ihre bewährte Rezeptur. Bereits 1898 wurde die Original Neapolitaner Schnitte im Manner Sortimentskatalog erwähnt und war schon damals vegan. Das ist bis heute so geblieben. Bewährte Rezeptur, sorgfältige Herstellung und typisch nussiger Geschmack machen sie zu einem echten Manner Klassiker.
Süße Freude in Manner-Rosa
Und natürlich gehört auch die rosa Verpackung zu Manner. Ob als kleine Freude für dich selbst, zum Verschenken oder für unterwegs, Manner-Rosa ist seit Generationen Teil unseres unverwechselbaren Markenauftritts. Und beim Öffnen wartet das, worauf es ankommt: knusprige Waffeln und der charakteristisch nussige Geschmack.
FAIRTRADE-Kakao bei Manner
Für unsere Waffel- und Schnittenprodukte wird FAIRTRADE-zertifizierter Kakao aus hauseigener Röstung verwendet. Der Kakao wird dabei im Rahmen des FAIRTRADE-Mengenausgleichs verarbeitet und kann mit nicht zertifiziertem Kakao vermischt werden.
Entscheidend ist, dass die eingekaufte Fairtrade-Kakaomenge genau der für die jeweiligen Produkte benötigten Menge entspricht. Die Röstung der Kakaobohnen übernehmen wir selbst in Wien, wo der typische Kakaoduft seit jeher zu Manner gehört.
Warum FAIRTRADE den Unterschied macht
Die FAIRTRADE-Standards legen Anforderungen für Produzent:innen und Unternehmen entlang der Lieferkette fest. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zu Arbeitsrechten und Umweltaspekten. So sind beispielsweise bestimmte gefährliche Pestizide verboten und für Beschäftigte gelten Vorgaben zu grundlegenden Arbeitsrechten.
Darüber hinaus umfasst das FAIRTRADE-System den FAIRTRADE-Mindestpreis und die FAIRTRADE-Prämie.
Die FAIRTRADE-Prämie wird zusätzlich zum Verkaufspreis gezahlt und kann von Produzentenorganisationen für gemeinschaftlich gewählte Projekte eingesetzt werden.
Weitere Informationen zu den FAIRTRADE-Standards und zur Zertifizierung findest du direkt bei FAIRTRADE.
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