Nachhaltiger Kakao Genuss

Verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen

Mit regionaler Produktion, veganem Genuss und fairem Handel! Denn rosa macht glücklich! 

Und: Manner mag man eben.

Säulen Nachhaltigkeit

Josef Manner eröffnete 1890 im Herzen von Wien - nur einen Steinwurf vom Riesentor des Wiener Stephansdoms entfernt - ein kleines Geschäft, in dem er vor allem Tafelschokoladen und Feigenkaffee verkaufte. Der Chocolatier vom Stephansplatz entschloss sich kurze Zeit später seine Schokolade selbst herzustellen. Im Alter von erst 25 Jahren kaufte Josef Manner I. einem kleinen Schokoladenerzeuger dessen Konzession, Lokal und Einrichtung im fünften Wiener Gemeindebezirk in der damaligen Wildenmanngasse ab – und war ab 1. März 1890 frischgebackener Inhaber der „Chocoladenfabrik Josef Manner“.

Dieser Standort war jedoch bald zu klein und so übersiedelte das Unternehmen in den 17. Wiener Gemeindebezirk, wo noch heute der Klassiker - die Original Neapolitaner Schnitte produziert wird. 

Aber auch vor den Toren Wiens - in Wolkersdorf, Niederösterreich - werden leckere rosa Manner Produkte produziert. 

 

Schon vegan, bevor man überhaupt wusste was das ist! 

Die mittlerweile in den Händen Arnold Schwarzeneggers sogar zur Hollywood-Ikone aufgestiegene Manner-Schnitte ist unser beliebtestes veganes Produkt. Schon als sie zum ersten Mal 1898 in einem Sortimentskatalog des Hauses Manner vorkam, damals unter dem eher sachlichen Namen „Neapolitaner Schnitte No. 239“, war die Manner Original Neapolitaner Schnitte vegan.

... und das ist sie auch bis heute geblieben! 

Zwei Packungen Manner Schnitten werden pro Sekunde genascht. Seit über 100 Jahren ist die Manner Schnitte in ihrer Original Rezeptur und ihrem unveränderten Format ein mundgerechter und knusprig zarter Genuss.

Besser geht´s nicht? Doch!

Bereits seit 2020 setzt Manner 100% zertifiziert nachhaltigen Kakao für die gesamten Markenprodukte ein. 2021 folgte der nächste, wichtige Schritt in Sachen Nachhaltigkeit, denn alle Manner Waffel- und Schnitten Produkte erhalten das bekannte FAIRTRADE Kakao-Siegel.

Fairtrade Cacao X Manner

FAIRTRADE-KAKAO

Was steckt hinter dem FAIRTRADE Kakao-Siegel?

 

Produkte, die mit dem FAIRTRADE-Siegel ausgezeichnet sind, werden nach den internationalen Standards von Fairtrade International angebaut und gehandelt.  

Die FAIRTRADE-Standards sind das Regelwerk, das Kleinbauernkooperativen und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einhalten müssen und Handel(n) verändert. Sie umfassen soziale, ökologische und ökonomische Mindestanforderungen, um eine nachhaltige Entwicklung der Produzentenorganisationen in den sogenannten Entwicklungsländern zu gewährleisten.

Die FAIRTRADE-Rohstoff-Siegel beziehen sich auf einen einzelnen fair angebauten und gehandelten Rohstoff.

Nur diese angegebene Zutat im Mischprodukt ist FAIRTRADE-zertifiziert – also beispielsweise der FAIRTRADE-Kakao in der Schnitte.

Warum Fairtrade den Unterschied macht

  • FAIRTRADE ist ein ganzheitliches Konzept, das Kleinbauernfamilien eine Alternative bietet.
  • FAIRTRADE-Kakaokooperativen sind demokratisch organisiert. Dies bringt viele Vorteile: höhere Verhandlungsmacht, die Möglichkeit Anschaffungen gemeinschaftlich zu tätigen, einen vereinfachten Zugang zu Finanzierung und gegenseitiges Lernen und Austausch.
  • Der FAIRTRADE-Mindestpreis stellt bei volatilen Weltmarktpreisen ein Sicherheitsnetz dar. Die FAIRTRADE-Prämie ermöglicht Investitionen in soziale Projekte sowie in produktivitätssteigernde Maßnahmen.
  • Vom passiven Empfänger zum aktiven Gestalter: Die Kakaokooperativen sind demokratisch organisiert und entscheiden gemeinsam, in welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Projekte die FAIRTRADE-Prämie investiert werden soll
  • In den Anbauländern bieten Beraterinnen und Berater der FAIRTRADE-Produzentennetzwerke Trainings und Weiterbildungen an. Ziel ist es, neue Produzentinnen und Produzenten über FAIRTRADE zu informieren und bestehende Produzentengruppen bei der Einhaltung der Standards und beim Aufbau von Managementkapazitäten zu unterstützen. Auch Kontakte zu lokalen NGOs werden aufgebaut.
  • Der Zugang zu Krediten ist für viele Kleinbauernfamilien eine Herausforderung. Die FAIRTRADE-Zertifizierung ist für Kakaokooperativen oft ein hilfreicher Schritt, um leichter an Finanzierung oder Kontakte zu Mikrofinanzinstitutionen zu gelangen.
  • Ausbeuterische Kinderarbeit sowie Zwangsarbeit sind im fairen Handel ausdrücklich verboten. Die Achtung der Kinderrechte ist eine Mindestanforderung, die jede Produzentenorganisation erfüllen muss. Wenn Produzentenorganisationen in einer Region angesiedelt sind, in der Kinderarbeit stark verbreitet ist, müssen sie die Bekämpfung der Kinderarbeit in ihren FAIRTRADE-Entwicklungsplan aufnehmen.
  • Immer öfter investieren die Kakaokleinbauernkooperativen die FAIRTRADE-Prämie in die Steigerung der Produktivität und Qualität. So haben sie eine Chance, am Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.

Der Weg des Kakao´s

„Als entwicklungspolitisches Instrument der Armutsbekämpfung ist es laut FAIRTRADE-Standards möglich, Kakao im Mengenausgleich/indirekter Rückverfolgbarkeit zu produzieren (sogen. “mass balance“).

Mehr über den Weg des Kakao, sowie viele andere Themen dazu finden Sie direkt auf der FAIRTRADE-Website: www.fairtrade.at.“