Zu dieser Zeit gab man Süßwaren gerne Vornamen ...
Theodor Schmidt senior kehrte damals gerade von einer Spanienreise zurück und erzählte bei der Schilderung seiner Reiseerlebnisse, dass einer der nachhaltigsten Eindrücke die Kirche in Toledo gewesen sei, die dem heilig gesprochenen Bischof Ildefonso gewidmet war. Der Name fiel auf – er klang romantisch und gefiel.
Auch wenn der Name weniger geschichtsumwoben gewesen wäre, die vorzügliche Qualität des Nougatwürfels machte ihn allseits beliebt. Seine sieben Schichten hellen und dunklen Nougats öffneten Ildefonso Tür und Tor zur feinen Wiener Gesellschaft, und das bereits in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts.