Manner - bewußt genießen!
Im Zuge der erfreulichen allgemeinen Entwicklung, bei der Ernährung bewußter auf Inhaltsstoffe und Gesundheitsaspekte zu achten, mehren sich unter anderem die Berichte über sogenannte Transfettsäuren. Bereits vor mehreren Jahren hat sich Manner mit diesem Thema auseinandergesetzt und auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Produktion und Produktentwicklung einfließen lassen.
Zum Thema "gehärtete Fette" möchten wir gerne folgendes mitteilen:
Für die Süßwarenherstellung werden stabile, feste Fette benötigt. SüßwarenliebhaberInnen möchten weder klebrige Finger durch auslaufende Cremes noch sollen sie Produkte kaufen, die nur wenige Wochen haltbar sind. Gehärtete Fette werden aus ungesättigten Fetten durch einen speziellen Härtungsprozess hergestellt. Dadurch bekommen sie einen höheren Schmelzpunkt und weisen eine deutlich längere Haltbarkeit auf.
Wir sind aber auf der Suche nach alternativen Prozessen, um den Anteil der gehärteten Fette so gering wie möglich zu halten. Unser Ziel ist es, all unsere Produkte schrittweise auf den Einsatz von ungehärteten Fetten umzustellen!
Bei der Teilhärtung von Pflanzenölen entstehen zu einem gewissen Anteil die so genannten Transfettsäuren (auf Englisch trans fatty acids-TFA´s). Die Transfettsäuren stehen unter dem Verdacht, sich bei übermäßigem Konsum negativ auf den Fettstoffwechsel auszuwirken und dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Daher gibt es gesetzliche Regelungen, dass nicht mehr als 2 % der aufgenommenen Fette aus Transfettsäuren bestehen dürfen.
Bei voll gehärteten Pflanzenfetten - und dazu zählen alle von uns eingesetzten gehärteten Pflanzenfette (vorwiegend Kokosfett) - kommen die Transfettsäuren nur in Spuren vor.
Eine dem Gesetz entsprechende Deklaration verlangt daher die eindeutige und unmissverständliche Unterscheidung zwischen durchgehärteten Fetten (deklariert als gehärtete/s Pflanzenfett/e) und teilgehärteten Fetten (deklariert als teilweise gehärtete/s Pflanzenfett/e). Leider wird in vielen der zahlreichen Medienberichte nicht deutlich genug Bezug genommen auf die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen bezüglich der Deklaration von Nahrungsmitteln allgemein und auch nicht auf diese konkrete Möglichkeit zur Differenzierung der unterschiedlichen Fette. Erst wenn die KonsumentInnen ausreichend informiert sind, werden sie sich nicht mehr vor gehärteten Fetten "fürchten" und ihre Lebensmittel bewusst auswählen.
Wir sind stolz darauf, dass in unserem Unternehmen bereits vor mehreren Jahren die Initiative gestartet worden ist, Fette mit höherem Anteil an Transfettsäuren gegen alternative Fette auszutauschen. Unsere Zielsetzung war und ist, nur noch Pflanzenfette mit einem sehr niedrigen Gehalt an Transfettsäuren einzusetzen. Alle unsere Produkte haben daher einen Transfettsäuregehalt von deutlich unter 1% und liegen somit deutlich unter der gesetzlich erforderlichen 2% Grenze.
Zusammenfassend läßt sich also feststellen, dass ausgewogene Ernährung wesentlich für Gesundheit und Wohlbefinden ist. In Maßen genossen spricht jedoch nach heutigem Wissenstand nichts gegen den Genuß von knusprigen Schnitten und anderen Süßwaren.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Erklärung geholfen zu haben und Sie auch in Zukunft weiterhin zu unseren Stammkunden zählen zu dürfen.