Home
Manner AG
Hilfe
FAQ
Kontakt
 
Viktor Schmidt Austria Mozartkugeln frisch glasiert

Wie aus dem „Mozartbonbon“ die Mozartkugel wurde

Die Mozartkugel besteht aus einem feinen Nougatkern und einer großzügigen Schicht Marzipan. Sie wird mit edler dunkler Schokolade überzogen und ist in goldglänzende Alufolie gewickelt. 
Und sie hat eine interessante Geschichte, die in Salzburg beginnt.

Das „Mozartbonbon“

Wie viele von Ihnen wahrscheinlich nicht wissen, wurde die heute weltweit bekannte Mozartkugel anfangs Mozartbonbon genannt. Die Erfindung im Jahr 1890 dieser einzigartigen Süßware reklamiert der Salzburger Konditor Fürst für sich.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts führte die Firma Victor Schmidt einen Artikel mit der Bezeichnung Mozart-Dessert. Form und Ausführung sind nicht mehr bekannt. Gewiss ist nur, dass bereits im Jahr 1905 Mozartkugeln im damaligen Sortiment geführt wurden. Es ist aber wahrscheinlich, dass diese auf eingangs erwähnte Art – und natürlich händisch – erzeugt wurden.

Mit dem Namen dieser exquisiten Spezialität wollte man dem großen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart die Ehre erweisen. Höchste Qualität und feinster Geschmack dieser neuen Süßigkeit jedoch waren es, die der Mozartkugel letztendlich einen so großen Erfolg bescherten.

Keine Salzburger Festspiele ohne Mozartkugeln

In den Zwanzigerjahren gewannen Mozartkugeln mit Beginn der Salzburger Festspiele an Bedeutung. Auch damals noch händisch hergestellt, waren sie in silbernes Stanniol gehüllt, verziert mit einem Mozartkopf im Scherenschnitt. Victor Schmidt stellte damals auch für ein bekanntes großes Süßwarengeschäft in Salzburg Mozartkugeln her. Die damaligen Salzburger Mozartkugeln waren von hervorragender Qualität, aber doch nur ein Artikel unter zahllosen anderen.

Der Siegeszug der Mozartkugeln

Der wirkliche Aufstieg der Mozartkugeln begann erst nach dem Zweiten Weltkrieg, parallel zum großen Aufschwung der Salzburger Festspiele. Victor Schmidt erzeugte in diesen Jahren erstmals Mozartkugeln mit modernen Produktionsmethoden, da er mit der traditionellen händischen Erzeugung der großen Nachfrage nicht mehr gerecht werden konnte. Selbstverständlich wurde dabei höchster Wert auf die Beibehaltung der historischen Rezeptur gelegt.

Die besondere Rezeptur und Qualität und natürlich auch der berühmte Namenspatron haben die Mozartkugel sehr bald zu einer beliebten Süßigkeit gemacht. Heute genießt die Mozartkugel höchsten Bekanntheitsgrad und ist als typisches österreichisches Süßwarenerzeugnis weltweit in aller Munde.
Eben ein süßes Stück Österreich.


Die Herstellung der Victor Schmidt Austria Mozartkugel

Die Victor Schmidt Austria Mozartkugel besteht aus einem feinen Nougatkern, umgeben von einer großzügigen Schicht Marzipan. Sie wird mit edler dunkler Schokolade überzogen und ist in goldglänzende Alufolie gewickelt. Und so wird sie hergestellt:


Zuerst werden Marzipan und heller Nougat zu einem gemeinsamen Strang geformt  der Nougat im Inneren wird dabei mit einer großzügigen Schicht von bestem Marzipan umschlossen. Der fertige Strang wird gleichmäßig gekühlt, anschließend in gleich große Stücke geschnitten und an der sogenannten Rollierstation zu Kugeln geformt.

Die fertigen Marzipan-Nougat-Kugeln werden zuerst mehrmals in ein Schokolade-Bad getunkt. Im Anschluss daran werden sie komplett mit dunkler Schokolade überzogen. Gut gekühlt wandern die fertigen Kugeln dann auf schnellstem Wege in die Verpackungsanlage. Dort werden 240 Kugeln pro Minute in das bekannte goldfarbene Aluminium mit Mozarts Konterfei gewickelt.

Schließlich werden die fertig gewickelten Austria Mozartkugeln in Säckchen und Schachteln abgepackt und in alle Welt versandt. Die Mozartkugel ist und bleibt der süßeste Botschafter Österreichs!