Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 28. Juli 1914 stellte die Firma Manner vor beträchtliche, aber zunächst nicht unlösbare Probleme. Mit einem aus Friedenszeiten wohl gefüllten Vorratslager kam man anfangs recht gut über die ersten Kriegsjahre. Doch spätestens in den Jahren 1918 und 1919 versiegten die letzten Ressourcen, und die Hernalser Süßwarenfabrik konnte sich nur mit einiger Mühe gerade noch über Wasser halten.
Zudem schrumpfte durch den für Österreich fatalen Ausgang des Ersten Weltkrieges der einst schier unerschöpfliche Absatzmarkt der ehemaligen Donaumonarchie von 56 Millionen Menschen auf die gerade noch sechs Millionen Einwohner der Ersten Republik Österreich, mit welcher die Firma Manner die folgende Inflation und die Wirtschaftskrise der Dreißigerjahre teilte.
Die folgenden, nicht nur ökonomisch schicksalsschweren Jahrzehnte stellten gerade die zweite Unternehmergeneration, die nach dem Tode von Johann Riedl im Jahr 1929 und der Pensionierung von Josef Manner 1935 das Unternehmen zu führen hatte, auf eine schwere Probe, die nur mit äußerster kaufmännischer Sorgfalt und eiserner Sparsamkeit bestanden werden konnte.
Aus dieser Zeit stammt der bis heute überlieferte Seufzer: „Wenigstens einen Waggon Schokolade oder Schnitten (gemeint waren zehn Tonnen) sollte man am Tag doch verkaufen können!“.